The precious family
2nd rec
sonicane.com
nitrada.com

Posts filed under 'Books'

Some things should just stay lost

posted on 1. February 2008 by Johannes Schardt | Add Comment

Found Magazine has posted three videoclips to promote their spin-off “Dirty Found”. Here’s one:

I highly recommend to check out the Found book (there’s even a German translation, which I think is a little weird).

www.foundmagazine.com
www.dirtyfound.com

Highlights in graphic design: german calendar from 1914

posted on 31. December 2007 by Christophe Stoll | Add Comment

German calendar for electrical engineering technicians from 1914

I just uploaded a Flickr-Set with 55 photos of a beautiful german calendar for electrical engineering technicians from 1914. Enjoy – and a happy new year!

Ecstatic Peace Archives

posted on 6. November 2007 by Johannes Schardt | Add Comment

Ecstatic Peace

Actually this post is a reminder for myself to check back for pt. 2 and 3 of “Bangs Ecstatic Peace Archives”. But everybody who’s into Thurston Moore and/or collecting cultural artefacts might be interested as well…

Btw, Thurston Moore has a new album out and it’s great.


The Gum Thief

posted on 25. October 2007 by Johannes Schardt | Add Comment

Seit 40 Jahren produzieren Musiker Videoclips, um ihre Alben zu bewerben. Warum sollen Buchautoren nicht das gleiche tun? Hat sich wohl auch Douglas Coupland gedacht:

Atlas, Schmatlas

posted on 23. October 2007 by Johannes Schardt | Add Comment

Atlas, Schmatlas

Do you know the full name of the Sultan of Brunei?
Do you know where Brazil dumps its waxed-off pubic hair?
Do you know who Jan Mayen was?
Do you know the origin of the doner kebab?
Do you mind if the answers to any of these questions are dealt with in a humorous and not-strictly-truthful manner?

If at least one of your answers to these questions is “no”, you should seriously consider to buy the new book by Sir Craig Robinson, “Atlas, Schmatlas”.

And don’t forget to check out the classic “Minipops”.

Barfin’ Arfin.

posted on 5. October 2007 by Silke Krieg | 2 comments

arfin.jpg

Some of you might know Lesley Arfin because of her regular column in Vice magazine where she published her very own diary from age 11 to 25. Honestly i never happened to read her column though i read Vice magazine every once in a while and dare to say that i really enjoy that kind of stuff. When Johannes showed me their newly launched website a few weeks ago (which i think is also genius because it turned into a very entertaining web-tv website) i discovered the “Dear Diary” channel by Lesley Arfin (subtitled “Digging into the past with Lesley Arfin and her celebfriend Chloe”). I was immediately hooked because i am always interested in diaries and teenage angst (and also celebrities to be honest - i need my daily dose of d-listed and Perez Hilton..).

I myself never wrote any diaries. The few times i tried to do it i always had to barf all over the pages i just wrote because i couldn’t stand the blabber. I guess Lesley wasn’t so uncomfortable with her own writings, she just wrote and wrote and wrote about being popular in junior high, being an outcast in junior high, having bad ass friends in high school, being into hardcore and punkrock, then being into raves and special K, then going to Hampshire college where she started the harder stuff, finally living in New York City and becoming a full-blown junkie ending up in rehab twice.

Today she is clean and a while ago she dicided to turn her column into a book. Besides the diary entries there are little passages where she is interviewing her friends and enemies from the past (some of whom she hadn’t been in touch for years) which makes the book different from the vice column. When i read this book there were a lot of things that sounded familiar (okay, just to be clear here: i was never into the heavy narcotics department and therefore never had any excursions to the Betty Ford Clinic ;-)). Sometimes it makes you laugh hard and sometimes it even makes you almost cry, but after all it is a very honest book! Buy!

Wovon lebst du eigentlich?

posted on 3. October 2007 by Johannes Schardt | Add Comment

Wovon lebst du eigentlich

Unser lieber Freund Rasmus Engler hat ein Buch veröffentlicht. Und nach Lektüre der ersten 140 Seiten kann ich sagen: Sehr gut, bitte kaufen.

Job, Geld, Leben - nichts ist mehr sicher. Auch für Kulturschaffende haben sich in den letzten Jahren die Lebens- und Arbeitsbedingungen verschärft. Welche Kompromisse müssen und wollen bildende Künstler, Musiker, Autoren, Designer und Modemacher eingehen, damit für Miete, Krankenkasse, Altersvorsorge oder schlicht für die alltäglichen Ausgaben gesorgt ist? Welche Nebenökonomie ermöglicht dem Kulturarbeiter seine künstlerische Freiheit? Jörn Morisse, Mitbegründer des virtuellen Netzwerkes Zentrale Intelligenz Agentur und Rasmus Engler, stets unter dem Existenzminimum lebender Musiker und Autor, sprachen mit 20 kreativ Tätigen über Strategien und Möglichkeiten jenseits von Festanstellung und Hartz IV sich mit wenig Geld über Wasser zu halten. Unverblümte Fragen, klare Antworten.

Hier ein Interview mit Rasmus.

Sein und Schein

posted on 3. July 2007 by Christophe Stoll | 9 comments

Ich bewege mich in letzter Zeit sehr häufig mit dem ICE auf der Strecke Hamburg-Berlin und zurück. Neulich habe ich früh morgens zwischen 5:54 und 7:40 Uhr z.B. einen ganzen Song gebastelt und diesen dann nur eine Woche später uraufgeführt. Und heute habe ich zwischen 20:18 und 22:00 Uhr ein paar Gedanken aufgeschrieben. Zur Abwechslung mal in Deutsch – ich denke ja schließlich auch nicht in Englisch.

Ich würde mich durchaus als realitätsnah, oder bodenständig, der Sachlichkeit nah bezeichnen. Ich kann mit Religiösität oder Drogen nicht viel anfangen und bei “Cyberspace” kam mir schon immer das Kotzen. Ich mag es, wenn die Dinge (oder Filme) “realistisch” sind. Greifbar. Nachvollziehbar. Wenn Ratio und Emotio gut ausbalanciert sind. Wenn Intelligenz im Spiel waren und Logik …

È tutto molto semplice? Von wegen, es ist alles überhaupt nicht so einfach.

Realität hat vor allem etwas mit Wahrnehmung zu tun, und die ist erstens bei jedem anders und zweitens manipulierbar. Des einen Realität ist des anderen Realitätsverschiebung. Der Schein trügt gerne: die Tatsache, daß sich die meisten Celebrities für Magazin-Titelseiten so zurecht retuschieren lassen, wie sie sich selbst am besten gefallen, müssen wir hinnehmen. Auch wenn sie real eigentlich anders aussehen, so ist ihr Medienabbild dennoch eine existente Realität.

Meine erste Begegnung mit diesen Gedanken hatte ich damals, irgendwann zwischen 1994 und 96 im Französisch-Leistungskurs bei der sehr charmanten Mme. Hubert, eine der wenigen Autoritätspersonen, die ich auch heute noch für das respektiere, was sie tat und vermittelte. Eines unserer “Sternchenthemen” (so hießen Themen-Schwerpunkte der Oberstufe in Baden-Württemberg, als ich dort zur Schule ging) war Jean-Paul Sartre und der Existentialismus. Wir haben einige seiner und Simone de Beauvoirs Werke gelesen und uns diverse Verfilmungen angeschaut. Das hat mich damals so stark inspiriert, daß ich Geschlossene Gesellschaft als Comic umsetzen wollte (ich zeichnete früher sehr viel und gar nicht so schlecht) – eines dieser Projekte, die man groß plant und ankündigt, jedoch nie umsetzt …

In Das Spiel ist aus von Sartre wird den beiden Protagonisten eine zweite Chance gegeben, indem sie nach ihrem Tod nochmal in die Welt zurück dürfen, um dort alles anders und besser zu machen. Das Bild des Jenseits im Diesseits, einer Parallelwelt der Toten, die weder in Himmel oder Hölle schmoren sondern auf einer anderen Ebene unter uns Lebenden weilen, gefiel mir sehr gut. Ich fand das zudem in der Verfilmung von Jean Delannoy sehr gelungen umgesetzt. Muß ich mal wieder anschauen: ob mir das heute noch gefallen wird?

Einer anderen, aber nicht weniger faszinierenden Parallelwelt begegnete ich neulich erst. Sie ist mir zu diesem Zeitpunkt vielmehr schlagartig bewusst geworden, denn eigentlich ist sie in urbanen Umfeldern jeden Tag unter uns. Als ich aus dem Bus ausstieg, näherte sich gerade eine blinde Frau der Tür und der Fahrer sagte unaufgefordert: “Das ist hier die Linie 4 Richtung Wildacker”. Das fand ich nett, aber vor allem bezeichnend: ich wurde dadurch nur aufgeweckt, da solch auffällige Begegnungen dieser Art eher selten sind. Meistens sind die in vielen öffentlichen Räumen vorgeschriebenen Leitsysteme für Blinde sehr diskret angebracht – seien es die Brailleschrift-Prägungen an Treppengeländern oder Fahrstuhltüren oder das dezente Klopfgeräusch an Ampeln. 

Der Wahrnehmungsapparat von Menschen, die das –ich unterstelle– Glück haben, sehen zu können, orientiert sich an Millionen von visuellen Dingen der Umgebung. Wegweiser und Orientierungshilfen für Blinde sind eine nicht weniger wichtige und vor allem ubiquitäre Realität – Sehende nehmen sie nur nicht ständig wahr, da sie nicht darauf angewiesen sind.

Andere Geschichte, gleiches Thema: Circuit Bending. Beim Circuit Bending geht es darum, anhand von experimentellem Verbiegen und Umlöten elektronischer Geräte wie z.B. melodienerzeugendem Kinderspielzeug, neue Klangwelten zu erfinden. Der Ansatz gefällt mir, auch mit der Ästhetik vieler Ergebnisse kann ich etwas anfangen. Aber am besten gefällt mir die philosophische Aussage in diesem Film: “Jedes elektronische Gerät verbirgt außer des explizit vorgesehenen Outputs immer auch weitere Realitäten in sich. Beim Circuit Bending geht es darum, diese an die Oberfläche zu bringen.”.

Oder ein Ansatz, den ich seit langem beim Musikmachen verfolge, und der mir gerade beim mehrfachen Durchhören des wunderbaren Albums No More Wars von Bodi Bill wieder bewusst wurde. Das Berliner Duo benutzt neben elektronisch erzeugten Sounds auch sogenannte Feldaufnahmen, oder nennen wir es Audio-Datei gewordene akustische Auszüge aus dem Alltag. So werden für Beats auch immer wieder alltägliche Klänge wie das Klappern von Flaschen oder Aneinanderstoßen von sonstigen Gegenständen im Stereobild verteilt und damit Parallelwelten erschaffen.

Wenn wir gerade keinen iPod im Ohr haben und genau hinhören, können wir diese Dinge auch in ihrer natürlichen Form erleben: Nebengeräusche, die durch die aktuellen räumlichen Bedingungen in Kombination mit z.B. Wind repetetive rhythmische Klangmuster erzeugen. Und auf einmal rückt das scheinbar Belanglose ins Spotlight und wird Musik. Mit diesem Zusammenhang spielen Bodi Bill in meiner Wahrnehmung – sie transportieren Elemente aus der einen in die andere Realität und arrangieren sie neu.

Kiruna ist eine Stadt im hohen Norden Schwedens, mitten im Polarkreis. Die Fotos zu meinem Album wurden dort aufgenommen und ich möchte in den Bildern für immer dort sein, wobei mich der Ort als solcher eigentlich eher abschreckt.

Mit Kiruna wurde über sehr viele Jahre eine urbane Infrastruktur inklusive sehr gut ausgebautem Bahnnetz und Flughafen entwickelt. Nur leider mitten in einem scheinbar sehr ergiebigen Eisenerzbergbau-Gebiet. So hat die Regierung entschieden, daß Kiruna innerhalb der nächsten Jahrzehnte komplett um mehrere Kilometer umziehen muß. Bahngleise sollen ab- und wieder aufgebaut werden, ganze Häuser werden mit Schwerlastzügen von A nach B manövriert. Viel Spaß – und schön nachschauen, ob ihr nichts habt liegenlassen!

Das finde ich auch eine Art von Realitätsverschiebung. In ein absolutes “Wasteland”, völlig frei von Leben und menschlichen Strukturen, wird innerhalb einer kurzen Zeitspanne eine gesamte Stadt gepflanzt. Dort, wo gestern noch Stille und Leere herrschten, floriert morgen lebendiger Alltag mit all seinen Facetten. Und der ehemalige Mittelpunkt vieler Bewohner wird im Gegenzug fast schlagartig dem Erdboden gleichgemacht und einfach weggebuddelt.

Alles was wir sehen, hören, fühlen, riechen ist Sein und Schein zugleich. Was für eine schöne Vorstellung.

Und genau deswegen finde ich Erweiterte Realität (oder: Augmented Reality, Mixed Reality) ein so spannendes und elementares Themenfeld unserer Zeit.

The Beauty of Melancholy

posted on 23. May 2007 by Johannes Schardt | 2 comments

The Beauty of Melancholy

Listen to this album
Read this book
Watch this video

OK, here I go…

posted on 7. April 2007 by Johannes Schardt | 1 comment

This is probably the best website I’ve seen in the last months.

Better Together

posted on 15. February 2007 by Christophe Stoll | Add Comment

Today I had this and that book in my hands at Roman’s desk and decided to get them both very soon. Thanks for the handy bundle, Amazon:

Better Together

Designing Interactions

posted on 10. February 2007 by Christophe Stoll | 2 comments

Designing Interactions

I saw the book Designing Interactions at the Pro qm book store in Berlin some weeks ago and it looked very promising. Now I found out that you can read excerpts or summaries of all chapters on the website, which is therefore also part of the publication. You can also watch video interviews with many different personalitites from the Interaction Design field and download several interview movies and one whole chapter as a PDF.

There is a short and simple sentence on the introduction page of the website which I think makes intentions and ambitions of Interaction Design quite tangible:

Designers of digital technology products no longer regard their job as designing a physical object—beautiful or utilitarian—but as designing our interactions with it.

Thinking it ahead for virtual objects such as software applications, we will come across more and more situations where our conventional Input-Output-System, the computer with a screen, mouse and keyboard, won’t suffice and satisfy to realize our ideas. The challenging and exciting thing about the Interaction Design field and its growing importance and popularity is the need of thinking about virtual and physical aspects at the same time and the very obvious irrelevance to separate industrial from interface design development.