back to precious forever

Sein und Schein

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3. July 2007, 23:04
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Ich bewege mich in letzter Zeit sehr häufig mit dem ICE auf der Strecke Hamburg-Berlin und zurück. Neulich habe ich früh morgens zwischen 5:54 und 7:40 Uhr z.B. einen ganzen Song gebastelt und diesen dann nur eine Woche später uraufgeführt. Und heute habe ich zwischen 20:18 und 22:00 Uhr ein paar Gedanken aufgeschrieben. Zur Abwechslung mal in Deutsch – ich denke ja schließlich auch nicht in Englisch.

Ich würde mich durchaus als realitätsnah, oder bodenständig, der Sachlichkeit nah bezeichnen. Ich kann mit Religiösität oder Drogen nicht viel anfangen und bei “Cyberspace” kam mir schon immer das Kotzen. Ich mag es, wenn die Dinge (oder Filme) “realistisch” sind. Greifbar. Nachvollziehbar. Wenn Ratio und Emotio gut ausbalanciert sind. Wenn Intelligenz im Spiel waren und Logik …

È tutto molto semplice? Von wegen, es ist alles überhaupt nicht so einfach.

Realität hat vor allem etwas mit Wahrnehmung zu tun, und die ist erstens bei jedem anders und zweitens manipulierbar. Des einen Realität ist des anderen Realitätsverschiebung. Der Schein trügt gerne: die Tatsache, daß sich die meisten Celebrities für Magazin-Titelseiten so zurecht retuschieren lassen, wie sie sich selbst am besten gefallen, müssen wir hinnehmen. Auch wenn sie real eigentlich anders aussehen, so ist ihr Medienabbild dennoch eine existente Realität.

Meine erste Begegnung mit diesen Gedanken hatte ich damals, irgendwann zwischen 1994 und 96 im Französisch-Leistungskurs bei der sehr charmanten Mme. Hubert, eine der wenigen Autoritätspersonen, die ich auch heute noch für das respektiere, was sie tat und vermittelte. Eines unserer “Sternchenthemen” (so hießen Themen-Schwerpunkte der Oberstufe in Baden-Württemberg, als ich dort zur Schule ging) war Jean-Paul Sartre und der Existentialismus. Wir haben einige seiner und Simone de Beauvoirs Werke gelesen und uns diverse Verfilmungen angeschaut. Das hat mich damals so stark inspiriert, daß ich Geschlossene Gesellschaft als Comic umsetzen wollte (ich zeichnete früher sehr viel und gar nicht so schlecht) – eines dieser Projekte, die man groß plant und ankündigt, jedoch nie umsetzt …

In Das Spiel ist aus von Sartre wird den beiden Protagonisten eine zweite Chance gegeben, indem sie nach ihrem Tod nochmal in die Welt zurück dürfen, um dort alles anders und besser zu machen. Das Bild des Jenseits im Diesseits, einer Parallelwelt der Toten, die weder in Himmel oder Hölle schmoren sondern auf einer anderen Ebene unter uns Lebenden weilen, gefiel mir sehr gut. Ich fand das zudem in der Verfilmung von Jean Delannoy sehr gelungen umgesetzt. Muß ich mal wieder anschauen: ob mir das heute noch gefallen wird?

Einer anderen, aber nicht weniger faszinierenden Parallelwelt begegnete ich neulich erst. Sie ist mir zu diesem Zeitpunkt vielmehr schlagartig bewusst geworden, denn eigentlich ist sie in urbanen Umfeldern jeden Tag unter uns. Als ich aus dem Bus ausstieg, näherte sich gerade eine blinde Frau der Tür und der Fahrer sagte unaufgefordert: “Das ist hier die Linie 4 Richtung Wildacker”. Das fand ich nett, aber vor allem bezeichnend: ich wurde dadurch nur aufgeweckt, da solch auffällige Begegnungen dieser Art eher selten sind. Meistens sind die in vielen öffentlichen Räumen vorgeschriebenen Leitsysteme für Blinde sehr diskret angebracht – seien es die Brailleschrift-Prägungen an Treppengeländern oder Fahrstuhltüren oder das dezente Klopfgeräusch an Ampeln. 

Der Wahrnehmungsapparat von Menschen, die das –ich unterstelle– Glück haben, sehen zu können, orientiert sich an Millionen von visuellen Dingen der Umgebung. Wegweiser und Orientierungshilfen für Blinde sind eine nicht weniger wichtige und vor allem ubiquitäre Realität – Sehende nehmen sie nur nicht ständig wahr, da sie nicht darauf angewiesen sind.

Andere Geschichte, gleiches Thema: Circuit Bending. Beim Circuit Bending geht es darum, anhand von experimentellem Verbiegen und Umlöten elektronischer Geräte wie z.B. melodienerzeugendem Kinderspielzeug, neue Klangwelten zu erfinden. Der Ansatz gefällt mir, auch mit der Ästhetik vieler Ergebnisse kann ich etwas anfangen. Aber am besten gefällt mir die philosophische Aussage in diesem Film: “Jedes elektronische Gerät verbirgt außer des explizit vorgesehenen Outputs immer auch weitere Realitäten in sich. Beim Circuit Bending geht es darum, diese an die Oberfläche zu bringen.”.

Oder ein Ansatz, den ich seit langem beim Musikmachen verfolge, und der mir gerade beim mehrfachen Durchhören des wunderbaren Albums No More Wars von Bodi Bill wieder bewusst wurde. Das Berliner Duo benutzt neben elektronisch erzeugten Sounds auch sogenannte Feldaufnahmen, oder nennen wir es Audio-Datei gewordene akustische Auszüge aus dem Alltag. So werden für Beats auch immer wieder alltägliche Klänge wie das Klappern von Flaschen oder Aneinanderstoßen von sonstigen Gegenständen im Stereobild verteilt und damit Parallelwelten erschaffen.

Wenn wir gerade keinen iPod im Ohr haben und genau hinhören, können wir diese Dinge auch in ihrer natürlichen Form erleben: Nebengeräusche, die durch die aktuellen räumlichen Bedingungen in Kombination mit z.B. Wind repetetive rhythmische Klangmuster erzeugen. Und auf einmal rückt das scheinbar Belanglose ins Spotlight und wird Musik. Mit diesem Zusammenhang spielen Bodi Bill in meiner Wahrnehmung – sie transportieren Elemente aus der einen in die andere Realität und arrangieren sie neu.

Kiruna ist eine Stadt im hohen Norden Schwedens, mitten im Polarkreis. Die Fotos zu meinem Album wurden dort aufgenommen und ich möchte in den Bildern für immer dort sein, wobei mich der Ort als solcher eigentlich eher abschreckt.

Mit Kiruna wurde über sehr viele Jahre eine urbane Infrastruktur inklusive sehr gut ausgebautem Bahnnetz und Flughafen entwickelt. Nur leider mitten in einem scheinbar sehr ergiebigen Eisenerzbergbau-Gebiet. So hat die Regierung entschieden, daß Kiruna innerhalb der nächsten Jahrzehnte komplett um mehrere Kilometer umziehen muß. Bahngleise sollen ab- und wieder aufgebaut werden, ganze Häuser werden mit Schwerlastzügen von A nach B manövriert. Viel Spaß – und schön nachschauen, ob ihr nichts habt liegenlassen!

Das finde ich auch eine Art von Realitätsverschiebung. In ein absolutes “Wasteland”, völlig frei von Leben und menschlichen Strukturen, wird innerhalb einer kurzen Zeitspanne eine gesamte Stadt gepflanzt. Dort, wo gestern noch Stille und Leere herrschten, floriert morgen lebendiger Alltag mit all seinen Facetten. Und der ehemalige Mittelpunkt vieler Bewohner wird im Gegenzug fast schlagartig dem Erdboden gleichgemacht und einfach weggebuddelt.

Alles was wir sehen, hören, fühlen, riechen ist Sein und Schein zugleich. Was für eine schöne Vorstellung.

Und genau deswegen finde ich Erweiterte Realität (oder: Augmented Reality, Mixed Reality) ein so spannendes und elementares Themenfeld unserer Zeit.

9 comments
1.
Timo Gaessner…
5. July 2007

Dann ist Realitaet so etwas wie ein kollektives Bewustsein?
http://de.wikipedia.org/wiki/Realität

Hab am Dienstag eine super Reportage ueber die psychodelische Revolution von anfang der 70er gesehen. Die hatten auch eine intressante Haltung zur Realitaet:
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=764811,day=4,week=27,year=2007.html unbedingt anschauen.

Allein das original Material ist die Sichtung wert…

2.
Ingrid Werner…
5. July 2007

Ja, so ist das! Wir haben alle unsere eigenen Wirklichkeiten (entstanden aus was auch immer) und nehmen ungeprüft an, die eigene Wirklichkeit stimme mit der der anderen überein. Obwohl ich weiß, daß dem nicht so ist (ich weiß auch, daß ich einmal sterben werde und lebe, als wäre ich unsterblich), bin ich immer wieder erstaunt und manchmal sogar verletzt, wenn ich mit völlig anderen Maßstäben, Werten und Welten meines Gegenübers konfrontiert werde. Gut, wenn dann die Sprache ein Bindeglied sein darf und der eigene Turmbau noch nicht bis zur Sprachverwirrung hochgebaut ist. Und dann sind die Zwischentöne, die Nebengeräusche, die Raumumluft, die Musik des Gesprächs, das, was dazwischen lebt, webt und tönt die wahren Aussagen. Werden wir also hellhörig hellsichtig für uns, für die Erde, für die Liebe.

3.
Christophe Stoll…
5. July 2007

Danke für den TV-Tip!

Diesen Text kann man auch als moderne Zeitraffer-Variante von Immanuel Kants Neuorientierung vom Rationalismus zur Metaphysik verstehen, wobei man wieder bei der “Republik Rotis” und beim guten alten Otl wäre! ;-)

4.
Nikolaj Belzer…
5. July 2007

Realität ist vor allem subjektives Bewusstsein. Zumindest wenn es nach Kant geht ;).
Da muss ich als seit mehreren Monaten gezwungener Kantianer jetzt einhaken.

Das Interessante an der Sache ist ja, das alle Empirie (”Alles was wir sehen, hören, fühlen, riechen “) zwar in der Wahrnehmung Produkt des Selbst, also “Schein” ist, deswegen aber nicht weniger wahrscheinlich auch existiert. Für Kant bedeutet das nur, dass es nicht als hinreichende Prämisse gelten kann um logisch korrekte Aussagen (wahr/falsch) zu treffen. Hierfür benötigt es eben “a priorischer” (=erfahrungsunabhängige) Erkenntnis, im Falle der “Kritik der reinen Vernunft” sind das die reinen Verstandesbegriffe, die Kant dort bestimmt.

Die Unterscheidung zwischen “Ding an sich” und “Erscheinung” ist diejenige, auf die Du hinauswillst; ob das einfach nur zwei verschiedene Beschreibungen ein- und derselben Sache (sozusagen der “Wahrnehmung-Status”) sind oder hier (von Kant) zwei ontologisch verschiedene Dinge gemeint sind, darüber streiten sich die Philosophen witzigerweise jetzt schon zwei Jahrhunderte.

Anyway, richtig interessant wird’s erst später, wenn die Vernunft hinzukommt. Denn für Kant ist es erst das Schöne, also die Ästhetik (juhu!), durch welches eine Vereinigung von Sein und Schein, d.h. bei Kant grob übersetzt, Vernunft und Verstand bzw. Freiheit und Natur möglich wird. Das Schöne - in Form von Kunst oder in der Natur - ermöglicht so als “Symbol des SittlichGuten” die Feststellung, dass “der Mensch in die Welt passe”. Alles nachzulesen in der “Kritik der Urteilskraft”, die weniger analytisch ist und Kants kritisches Werk quasi zum Abschluss bringen. Hier wird am Begriff der “Zweckmäßigkeit” auch deutlich, dass sich der Mensch die Natur in seiner Wahrnehmung quasi “zurecht biegt”; klingt doof ist aber positiv gemeint, weil dadurch die Möglichkeiten des “vernünftigen Subjekts” als eben nicht nur “Naturwesen” (sondern auch “Vernunftwesen”) in seiner Realität erst deutlich werden, ohne den subjektiven Status dieser Realität zu leugnen.

huiiii, das ist hoffentlich nicht zu viel geworden.
In jedem Fall wunderschöne Beispiele in Deiner Geschichte! Ich werde daran denken, wenn ich demnächst auf derselben Strecke des öfteren im Zug sitze ;) Beste Grüße, n

5.
Christophe Stoll…
5. July 2007

Jetzt bringst du mit deiner Kantschen Expertise so richtig Schwung ins Haus – vielen Dank! :-)

Also mir ging es bei diesem Text vor allem um das Festhalten der Gedanken/Geschichten, der sollte eigentlich gar kein explizit philosophischer Exkurs werden; umso schöner, daß jetzt ein kleiner Diskurs draus wird.

Mir fiel spontan die hier erwähnte Otl Aicher Doku wieder ein, in der ziemlich klar wird, was für ein Kant-Verehrer der Herr Aicher war. Und dann begann ich mich an das zu erinnern, was ich von Kant zu erinnern vermochte. Wenig, aber gutes.

Nikolaj, wir müssen die Strecke mal zusammen fahren, damit du mich auf den neuesten philosophischen Stand bringen und ein wenig Kant in mir wiederbeleben kannst – bevor ich mir jetzt wieder 5 neue Bücher zu den anderen 35 ungelesenen stelle. Die ICE-Philosophen. Das ist ausbaufähig.

Beschäftigst du dich eigentlich auch mit Augmented/Mixed Reality?

6.
Nikolaj Belzer…
5. July 2007

ich weiss, ich dachte es hilft die Gedanken zu ordnen…..
Die Doku würde ich auch gerne sehen. Hast du da ‘n’ Link?

Und nein im Moment beschäftige ich mich Rahmen meiner Examensarbeit ausschließlich mit Kants Ästhetik. Das reicht auch.

Bin in den nächsten Wochen eh öfter in beide Richtungen unterwegs.
Wie war noch mal der Claim? “Zukunft bewegen”? Word!
Na hoffentlich ;=)………

7.
Timo Gaessner…
10. July 2007

hui. jetzt muss ich mich wohl auch mal mit den philosophen beschaeftigen.. leider ist das so ein umfassendes thema, das man kaum weiss wo man anfangen soll..

das bauhaus war auch starkt philosophisch gepraegt – ein teil der heute weitgehend ignoriert wird. so soll hanna ahrendt z.B. massgeblich zum entwurf der beruehmten frankfurter kueche mitgewirkt haben, und damit einen grossen teil zur damals noch sehr jungen frauenbewegung. die moderne kueche ermoeglichte eine pagmatische und zeitsparende handhabung der zubeireitung, was raum fuer alternative taetigkeiten schuf, auserhalb der klassischen rolle der frau als hausfrau.

die otl doku gibts leider nicht online. hab sie von einem freund bekommen, als schlechte digitalisierung einer noch schlechteren vhs kassette. aber fair enough – man bekommt genug mit um beeindruckt zu sein ;)

8.
Clemens…
15. July 2007

Im Bezug auf Christophs` Aussage er sei realitätsnah, bodenständig oder sachlich und Nikolajs` Aussage “die Realität zurecht biegen”, sind mir zwei Ansatzpunkte eingefallen:

Zum einen wird die Relativitätstheorie, immer gerne mit dem Beispiel des fahrenden Zug den Menschen näher gebracht, ( http://www.erasmus.hsnr.de/profil/einstein/wissenschaftler/zug.htm ), dies im Zusammenhang mit der Krümmung der Raumzeit, also im weiteren Sinne, auch ein von Menschen gewolltes “zurecht biegen” um die Welt zu verstehen, führt zu der Aussage, dass die Realität in ihrer Komplexität nicht vollständig wahrnehmbar ist.

Dies erklärt sich u.a. durch den Traum selbst, der ebenfalls ein Teil der Realität ist, des weiteren der Komplexität der Vorstellung den Gummiball im Beispiel, siehe oben, mit der Musik zu auszutauschen und dies alles in der Vorstellung in einem Traum wiederum in einem fahrenden Zug wahrzunehmen.

Also ist auch der Traum in einem fahrenden Zug, im besten Fall mit guter Musik, der die Wahrnehmung im Traum positiv verändert, doch was den Traum betrifft, ein bis heute ein unerklärlichbaresPhänomen, welches verdeutlicht das die Realität nicht vollständig durch die Sinne wahrnehmbar bzw. zu erklären oder interpretieren ist. Verstärkt wird diese Aussage der Unfähigkeit des Menschen die Realität in ihrer Vollständigkeit wahrzunehmen noch durch die Wahrnehmung der Musik in einer Raumzeit in einem fahrenden Zug, dies eben wiederum im Traum.

Im Be(zug) auf die Kants`Ästethik, ausgehend von Salvador Dalis` “bildende” Kunst die als surreal - gleichbedeutend mit traumhaft bezeichnet wird, ist diese stark von Einsteins Relativitätstheorie beeinflusst worden. La Persistance etc. etc.

Also die Realität darzustellen, abzubilden oder auch mit Musik zu untermalen führt zwar immer zu einer Wahrnehmung der Realität, diese kann aber nicht vollständig sein. Teilweise wohl auch diesem Grund haben Künstler wie Dali oder auch die Hippies versucht - ihr Bewusstsein mit Substanzen - zu erweiteren, eben um eine nicht wahrnehmbare Raumzeit zu erleben und dadurch vielleicht unterbewusst die Realität auf eine andere, neue Art und Weise zu interpretieren.

Die angesprochenen technischen Geräte sind in ihrer Tiefe im Grunde Werkzeuge, ähnlich wie eine Droge um die Realität zu bespielen und dadurch die Wahrnehmung zu verändern, was mich immer wieder zur Romantik zurückführt, um diese Tatsache auszublenden.

In diesem Sinne, wünsche ich weiterhin eine gute Fahrt!

9.
Christophe Stoll…
15. July 2007

Vielen Dank! :-)

Ich hatte zwar geschrieben, ich sei “bodenständig” etc., aber das war vor allem eine bewusste Unterstellung an mich selbst, da ich mir des öfteren einbilde, dies in oder an mir zu entdecken. In Wirklichkeit bin ich Bürger der Daydream Nation

Einige der Worte hier haben mich echt schon ganz schön weiter gebracht in Gedanken, die ich mir für ein geplantes freies Projekt mache. Danke dafür!

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